Sonntag, 26. Mai 2013


Am 1. Mai habe ich mein Motorrad zum Treffpunkt gebracht. Dort hat der Spedi-Mann das gute Stück abgeholt und nach Bukarest/Rumänien gebracht.
Heute Mittag geht es für mich los, erst mit Mietwagen nach Berlin und morgen früh mit dem Flugzeug nach Bukarest. Mal schaun ob mein Motorrad auch dort ist :)


Dieses Mal wird es deutlich schwieriger den Reiseblog zu führen. Entweder keine Zeit, kein Internet oder nicht nüchtern genug ;)
Deshalb die ersten Tage, für mich als Gedächnisstütze ganz in Kürze.

Der ungefähre Weg




1. Tag - Do. Hamburg Berlin


2. Tag -  Fr. Berlin-Bukarest-Barela

 

Der Flug nach Bukarest war ganz ok. Leider konnte ich die Dose mit Kettenspray nicht in einer Plastiktüte von Edeka als Gepäck aufgeben ;)




In Bukarest den Palast des Volkes von Ceaușescu gesehen, Stadtverkehr heftig ;)



3. Tag -  Sa. Balela-Odessa

Ich habe diesen 'Hamburger' komplett gegessen und überlebt
Grenzübergang Rumänien-Moldavien, 2km Moldavien, dann wieder Grenzübergang Moldavien Ukraine.
Schwarze Meer

Potemkin Treppe
Grenzübergänge Rumänien-Moldavien-Ukraine innerhalb 2km


4. Tag - So.  Odessa-Fesodora

Durch die Krim, 90km/h erlaubt, mit 120km/h in Polizeikontrolle. Hab das aber souverän gelöst. Kosten 0 Euro :)

Ein Ukrainer wollte unbedingt mal 'motorradfahren'




5. Tag -   Mo. Fesodora-Yalta-Sevastopol

Eine Wahnsinnsstrecke durch das Krimgebirge, ein Traum. Als Abschluss noch den vor Atombomben sicheren U-Boot Hafen in Sevastopol bestaunt.


Atombombensicherer U-Boot Hafen in Sevastopol

6. Tag -   Di. Sevastopol - Yevpatoria

bis her jeden Tag super Wetter. In Sevastopol 4 Stunden vergeblich den Militärhafen gesucht, scheint spitzenmässig getarnt zu sein ;)

Gulliloch ohne Deckel. Als Warnhinweis dient ein abgebrochenes Ästchen


Sevastopol


Sevastopol. kein Militärhafen in Sicht.

Hier wächst der gute Krimsekt




und weiter geht die Reise



7. Tag - Mi. : Yevpatoria - Odessa

Fahrt an der Schwarzmeerküste der Krim entlang, Potemkin Treppe in Odessa

Ich habe mir ein Mohn-Eis gegönnt. Mit Beschriftung 'Stop Narcotik' inkl. Spritze ;)

Ein Samsa, CAMCA, schmeckt sehr lecker.

und Krimhonig gekauft.

sieht man noch oft, Plattenbauten im Sovietstyle.


Tram von Odessa, sehr cool :)



8. Tag - Do : Odessa - Moldawien - Iasi

Den ganzen Tag in Moldawien, die Sonne brennt wie jeden Tag. Wir fahren super ausgebaute Strecken, holprige Nebenstrecken und über teilweise sumpfige Feldwege. Wahnsinn :) In der Nacht erreichen wir wieder Rumänien. Die Grenzübergänge liefen alle ohne Probleme.

Häufiger Anblick in ukrainischen Städten, Plattenbau und moderne Supermärkte



 


Doswiedanje Odessa

In  Moldavien am Fluss Dnister, dahinter Transnistrien


 


Moldawische Nebenstrasse

Über Schotterstrassen mit über 100 Sachen gebrettert



Moldawien



Moldawische Strasse

jetzt gehts auf die Neben-Nebenstrassen

Dorfleben in Molawien

Thorsten wurde im Weinberg abgeworfen

Da liegt er nun, der Beluga. Ist aber nichts passiert.

Weiter gehts, durch über die Strässchen von Moldawien.

Kurze Rast mit schönem Ausblick

9. Tag: Lasi - Voronet

heute heftige Nebensträsschen der Kategorie 4 im Grenzbereich Rumänien-Ukraine. Reine Schotterwege mit enormen Schlaglöchern ohne Ende.
Übernachtet bei einem kleine Bauern in der Nähe eines 500 Jahre alten moldavischen Klosters. Habe dort von den Nonnen handgemalte Eier gekauft.

Blick über Lasi



10. Tag: Voronet - Satu Mare

Heute die Karpaten zwei gekreuzt. Was für eine Kurvenorgie. Leider sind die großen Pässe der Hochkarpaten im Mai noch gesperrt. Unglaublich wie sich die jungen rumänischen Frauen sich samstags zum Ausgehen aufbrezeln ;)

Lecker Frühstück in den Karpaten


Fahrt über die Karpaten

eine der zehntausend Kirchen

11. Tag: Satu Mare - Krosno

Heute entspannte Fahrt mit vielen langen Pausen an divesen Seen. Der Ritt heute war von Rumänien, durch Ungarn, Slowakei nach Polen. Durch blühende Alleen bei wolkenlosen 28 Grad,

und wieder auf kleinen Strässchen unterwegs

Candy inspiziert das Flugzeug am Duklapass

und ich inspiziere die Jawa am Duklapass.


 

 12. Tag: Krosno - Zarkapone

Wie jeden Tag fahren wir bei bestem Wetter im strahlenden Sonnenschein. Die Pausen werden häufiger, denn wir fahren schon 11 Tage ohne Ruhetag.


in der kleinen Erdrinne hat es mich auch runtergekegelt.

Als erfahrener Endurist weiss ich dass man kein unnötiges Gewicht oder zerbrechliche Gegenstände in den Alukoffer mitnehmen sollte. Wie etwa zwei Flaschen Krimsekt oder ausgeblasene und gemalte Eier aus dem Kloster Voronet ;)

Kleine Pause in der Idylle


12. Tag Zarkapone

Heute den ganzen Tag in Zarkapone verbracht. Sind mit der Seilbahn auf den Berg und den Rest des Tages im Schwimmbad und Sauna gewesen.

In Polen gibt es exakt zwei Seilbahnen, beide gehen auf den selben Berg
Dem Kasprowy Wierch bei Zarkapone


Kaum waren wir oben, hat es übel gehagelt ;)


13. Tag Zarkapone - Ladek Zdroj

Den Abend in einem Agro-Touristika in Polen verbracht. In einem extrem abgelegnen kleinen Landhaus im Sudetenland. Es gab lecker Essen aus der Region.

und in Polen endlich Regen. Leider nur 30 Minuten :)


14. Tag - Ladek Zdroj - Bitterfeld

Auf meinen Wunsch und nach anfänglichem Bedenken, verbringen wir den letzten gemeinsamen Abend in Chemiekombinat Bitterfeld :)


Zum Abschied von Polen, noch ein Teller lecker Pierogi

und die 'DDR' begrüßt uns mit gepflasterten Landstrassen

Sonnenuntergang im Chemiekombinat Bitterfeld

15. Tag - Bitterfeld Hamburg

Eigentlich war den ganzen Tag Regen geplant. Deshalb haben wir größtenteils die Autobahn genommen. Leider war wieder nur schönstes Wetter ;)